PVM Projekt-Vertriebs-Management GmbH
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Zwei Jahre nach dem Start ihrer Kryptowährung XIN kann die Community-Finanzplattform Infinity Economics (IE) erste Erfolge vorweisen. Rund 30.000 registrierte User halten 40.000 Accounts (Wallets), der aktuelle Kurs steht bei 2,6 ¢ pro Token bei einer Marktkapitalisierung von rund 230M USD. Die Community zählt knapp 1000 aktive Knotenpunkte (Nodes) und hat dutzende Projekte in der Pipeline, alle 9 Milliarden Token sind verteilt, der Handel mit den XIN-Coins floriert. User, Händler und Dienstleister sind vorwiegend in der DACH-Region, in Zentral- und Osteuropa sowie in der Türkei aktiv, die Expansion nach Indien und China steht bevor. https://infinity-economics.org

Quelle: siehe hier

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BlockShow Europe 2018 BERLIN

Vom 28. bis zum 29. Mai fand in Berlin die BlockShow Europe 2018 statt.

  • In Berlin kamen Blockchain Entwickler, Investoren und Krypto-Begeisterte aus der Welt zusammen, um neue  Projekte zu bewerten, Ideen auszutauschen und über die Zukunft der Blockchain zu diskutieren.
  • Der Blockshow Event ging über  zwei Tage und auf zwei Stages wurde parallel vorgetragen und diskutiert.
  • 80 Sprecher aus der ganzen Krypto Szene sprachen, mehr als 140 Blockchain-Projekte wurden vorgestellt und es kamen mehr als 3.000 Besucher – das sind die beeindruckenden Zahlen von der 2018 Konferenz.
  • Diskutiert wurden technische Themen wie IOT und künstliche Intelligenz bis hin zu politischen Themen wie Regulierung und der Implementierung von Blockchain-Anwendungen in der Praxis.
  • In einer der key notes sprach Mike Butcher, der Chefredakteur von TechCrunch, in seinem Impulsvortrag zum Thema „Disinformation could kill Crypto“. Er fokussierte sich auf das Thema Vertrauen als dem zentralen Element der Blockchain. Butcher sieht durch den hohen Anteil an ICO-Scams aus 2017 das Vertrauen in die Blockchains gesenkt.
  • Genau hier setzten die Features der Infinity Blockchain an, echte „add on values“ für den Tokeninhaber und „Escrow service“ für Vertrauen auf beiden Seiten.
  • Auch Infinity Economics, war mit einem Stand vor Ort vertreten und konnte sich über die vielen Besucher und  erfolgreichen Gespräche freuen.
  • Junge Startup Firmen als auch bestehenden Firmen, die eine Kapitalisierung durch einen ICO anstreben, suchen eine Möglichkeit, den Investor an dem zukünftigen Erfolg des Unternehmens zu beteiligen.

 

  • Hier konnten die Vertreter von Infinity Economics  in den erfolgreichen Gesprächen aufzeigen, wie man einen added value mit einer sub-currency schaffen kann und was die Vorteile für den Investor sind.
  • Die Besucher und Projektinteressierten waren von den Möglichkeiten der Blockchain Anwendungen begeistert.
  • Besonders gefragt waren die Bereiche Sub- currency , assetts und shares für das Implementieren von Asset- / Security Token auf der Infinity Blockchain.

 

Infinity Economics (IE) blockchain provides the security and level of trust these entities seek. It offers a new full service and limitless decentralized financial ecosystem and the digital economy where the distribution of power through voting and messaging are implemented (Hybrid Governance) in managing community and startup projects with technical safeguards intact.

 

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Bundesregierung fördert ab sofort Maßnahmen zum Einbruchschutz

Mit dem Zuschussprogramm „Altersgerecht Umbauen“ fördert die KfW auch Maßnahmen zum Einbruchschutz von Hauseigentümern und Mietern. Ab sofort gelten dabei gestaffelte Zuschüsse. Sie sollen die Attraktivität von kleinvolumigen Investitionsmaßnahmen steigern.

 

Die ersten 1.000 Euro der förderfähigen Investitionskosten von Maßnahmen zum Einbruchschutz von Hauseigentümern werden von der KfW ab sofort mit 20% bezuschusst. Bisher waren es 10%. Für alle zusätzlichen förderfähigen Kosten, die über 1.000 Euro hinausgehen, wird weiter ein Zuschuss von 10% gewährt. Die neue gestaffelte Förderung gilt pro Antragsteller und Gebäude.


Großer Bedarf
„Die hohe Nachfrage nach unseren Zuschüssen zeigt, dass es beim Einbruchschutz einen großen Bedarf gibt“, kommentiert Bundesbauministerin Barbara Hendricks. „Wir haben die Zuschussförderung deshalb weiter verbessert. Wir wollen privaten Hauseigentümern und vor allem auch Mietern durch höhere Zuschüsse künftig noch stärker dabei helfen, auch kleinere Einbruchschutzmaßnahmen in den eigenen vier Wänden durchzuführen.“

 

Bis zu 15.000 Euro pro Wohneinheit

Anträge müssen vor Vorhabensbeginn über das KfW-Zuschussportal gestellt werden. Die Mindestinvestitionssumme zur Antragsstellung liegt bei 500 Euro. Die Maßnahmen müssen durch ein Fachunternehmen des Handwerks ausgeführt werden und werden bis zu einem Investitionsvolumen von 15.000 Euro pro Wohneinheit bezuschusst. Die KfW gewährt seit November 2015 Zuschüsse für einbruchhemmende Maßnahmen. Bis zum 30.06.2017 wurden nach Aussage der Bank über 120.000 Wohneinheiten gefördert.

...weitere Informationen

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 Deutsche Haushalte verlieren langfristig 14.000 Euro durch schlecht verzinste Spareinlagen

  • Jeder Haushalt hat seit Oktober 2010 bereits 1.300 Euro verloren
  • Prognose: Über 550 Milliarden Euro Verlust in den kommenden 20 Jahren
  • Das sind drei Jahre vergebene Sparanstrengungen

 

18.05.2017    Steigende Inflation und ein nahezu bei null notierender Zins haben im ersten Quartal 2017 zu einem Realzins von -1,6 Prozent bei Tagesgeldern, Festgeldern und Spareinlagen geführt. Trotzdem halten die deutschen Sparer an diesen Anlageformen fest.

Setzt sich diese Entwicklung fort, verlieren sie dadurch in den kommenden 20 Jahren mehr als 550 Milliarden Euro. Das sind 14.000 Euro pro Haushalt. Drei Jahre spart ein Haushalt im Durchschnitt, um diesen Betrag zu erreichen. Zu diesen Ergebnissen kommt der comdirect Realzins-Radar, der gemeinsam mit Barkow Consulting entwickelt wurde.

 

   "Nie war der Wertverlust festverzinslicher Anlagen höher als aktuell. Doch das ist erst der Anfang: Wenn wir unser Anlageverhalten nicht ändern, hat das dramatische Folgen für die deutschen Sparer", sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender von comdirect.

  

Neu ist die Entwicklung nicht. Seit 2010 liegt die Verzinsung von Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen zum Teil deutlich unter der Inflationsrate. 1.300 Euro hat jeder Haushalt dadurch bislang verloren - insgesamt beläuft sich der Wertverlust seit Oktober 2010 auf 51 Milliarden Euro. Der Vorliebe für niedrig verzinste Geldanlagen tut dies jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil: Seit 2008 stieg das Finanzvermögen hierzulande um etwa 1,5 Billionen Euro auf etwa 5,6 Billionen Euro. 38 Prozent davon, also 2,1 Billionen Euro, sind Geldanlagen wie Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen.

 

   "An Wertpapieren führt beim langfristigen Vermögensaufbau kein Weg vorbei", sagt Arno Walter. Denn es sei nicht zu erwarten, dass sich an den gegenwärtigen Rahmenbedingungen in absehbarer Zeit grundlegend etwas ändere. So geht der Internationale Währungsfonds (IWF) für Deutschland bis 2022 von einem Anstieg der Inflationsrate auf 2,4 Prozent pro Jahr aus. Gleichzeitig ist eine Änderung der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) aktuell nicht in Sicht. "Wenn die Deutschen ihre Spargewohnheiten nicht bald ändern, laufen viele Menschen Gefahr, den gewohnten Lebensstandard im Alter nicht halten zu können. Denn die gesetzliche Rente allein könnte dafür nicht ausreichen. Es ist daher dringend Zeit, dass jeder Einzelne jetzt etwas tut", sagt Arno Walter.

Quelle:  OTS: comdirect bank AG / comdirect-Realzins-Radar

Hinweis von PVM GmbH:  Dies ist keine Anlagempfehlung, sondern ein Hinweis eigenständig zu handeln.

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Gesetzliche Neuregelungen zum Jahresbeginn 2017

Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand wird flexibler geregelt. Der Beitragssatz in der Rentenversicherung bleibt 2017 mit 18,7% stabil. Kindergeld, Kinderzuschlag und Steuerfreibeträge steigen, ebenso der Mindestlohn. Zu diesen und weiteren Neuregelungen in zahlreichen Rechtsgebieten, die zum Jahresanfang 2017 in Kraft treten, bieten wir Ihnen einen von der Bundesregierung zusammengestellten Überblick.

 

Verbesserungen für Arbeitnehmer

Zum 01.01.2017 gibt es gleich mehrere Verbesserungen für Arbeitnehmer. Der gesetzliche Mindestlohn wird von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde erhöht, die Rechte von Leiharbeitnehmern werden gestärkt und der Missbrauch bei Werkverträgen wird verhindert. Ab dem 01.04.2017 dürfen Leiharbeitnehmer längstens 18 Monate bei einem Entleiher eingesetzt werden. Nach neun Monaten muss ihr Arbeitsentgelt dem der Stammbelegschaft entsprechen. Ausnahmen für tarifgebundene Arbeitnehmer sind möglich. Die Arbeitsstättenverordnung ist an die moderne Arbeitswelt angepasst worden. Schon seit dem 03.12.2016 sind die Anforderungen an einen Telearbeitsplatz oder Pausenräume klarer geregelt. Künftig müssen auch psychische Belastungen bei der Beurteilung von Gefährdungen berücksichtigt werden. Außerdem können die Arbeitsagenturen Beschäftigte in Kleinstbetrieben leichter fördern, wenn diese sich für eine berufliche Weiterbildung entscheiden. Kleinere Arbeitgeber brauchen sich nicht mehr an den Kosten zu beteiligen.

 

Zwangsverrentung bei langer Arbeitslosigkeit entfällt

Ab 2017 gibt es einen flexibleren Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand: Wer eine Regelaltersrente bezieht und trotzdem weiterarbeitet, erhöht seinen Rentenanspruch, wenn er weiter Beiträge zahlt. So kann man seine Rente um bis zu 9% jährlich steigern. Die Beiträge des Arbeitgebers zur Arbeitslosenversicherung entfallen zunächst für die Dauer von fünf Jahren. Mit Jahresbeginn 2017 lassen sich Teilrente und Hinzuverdienst individuell kombinieren. Zudem tritt die sogenannte Unbilligkeitsverordnung in Kraft. Diese wirkt einer "Zwangsverrentung" entgegen. Wer Leistungen aus der Grundsicherung für Erwerbsfähige bezieht, wird nicht mehr zum Eintritt in eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen verpflichtet, wenn die Höhe dieser Rente zur Bedürftigkeit, also zum Bezug von Grundsicherungsleistungen im Alter führen würde.

 

Mehr Klarheit bei Riester- und Basisrentenverträgen

Aus Transparenzgründen sind künftig alle Anbieter von Riester- oder Basisrentenverträgen verpflichtet, ihren Kunden vor Abschluss des Vertrages ein umfassendes Produktinformationsblatt vorzulegen. Auch die Kosten des Vertrages sind zu benennen. Sind sie nicht aufgeführt, muss der Kunde sie nicht übernehmen. Kostenänderungen müssen die Anbieter ebenfalls anzeigen.

 

Beitrag zu allgemeiner Rentenversicherung bleibt stabil

Darüber hinaus bleibt wegen der guten Finanzlage der Rentenkasse der Beitragssatz in der allgemeinen Rentenversicherung auch 2017 bei 18,7%. In der knappschaftlichen Rentenversicherung beträgt er weiterhin 24,8%. Der Mindestbeitrag zur freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung liegt unverändert bei 84,15 Euro monatlich. Der Beitrag in der Alterssicherung der Landwirte beträgt 2017 monatlich 241 Euro (West) und 216 Euro (Ost).

 

Mehr Selbstbehalt für Menschen mit Behinderung

Ab 2017 treten auch Verbesserungen für Menschen mit Behinderung in Kraft. Durch das neue Bundesteilhabegesetz werden die Eingliederungshilfe reformiert und die Assistenzleistungen modernisiert. Das Gesetz wird bis 2020 stufenweise umgesetzt. Ab 2017 erhöhen sich die Freibeträge für Erwerbseinkommen um bis zu 260 Euro monatlich. Die Vermögensfreigrenze liegt dann bei 25.000 Euro. Partnereinkommen wird nicht angerechnet. Das Behindertengleichstellungsgesetz trägt seit Juli 2016 dazu bei, Bundeseinrichtungen barrierefreier zu machen. Das gilt nicht nur für bauliche Hindernisse. Am 03.12.2016 hat die Schlichtungsstelle ihre Arbeit aufgenommen. Behinderte Menschen können sich dorthin wenden, wenn sie Konflikte im öffentlich-rechtlichen Bereich zu lösen haben. Zum Jahresbeginn 2017 wird zudem die Stiftung "Anerkennung und Hilfe" ins Leben gerufen. Sie soll Menschen unterstützen, die während der Kindheit oder Jugend in Heimen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben.

 

Grundsicherung wird angehoben

Wer Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe bezieht, erhält ab Januar 2017 mehr Geld. Der Regelsatz für Alleinstehende steigt von 404 auf 409 Euro pro Monat. Die Grundsicherung für Kinder zwischen 6 und 13 wird um 21 Euro angehoben. Menschen aus anderen EU-Staaten stehen innerhalb der ersten fünf Jahre keine Sozialleistungen in Deutschland zu. Das gilt für alle, die nicht in Deutschland arbeiten, selbstständig sind oder einen Grundsicherungs-Anspruch aus vorheriger Arbeit erworben haben. Bis zur Ausreise können sie eine einmalige Überbrückungsleistung für höchstens einen Monat bekommen. Bei Bedarf kann ein Darlehen für die Rückreise gewährt werden.

 

Neues Begutachtungssystem in der Pflege

Durch ein neues Begutachtungssystem wird ab 2017 der tatsächliche Unterstützungsbedarf von Pflegebedürftigen besser erfasst. Der Leistungsumfang wird größer. Allerdings steigt auch der Beitrag 0,2 Prozentpunkte. Aus den bisherigen drei Pflegestufen werden fünf Pflegegrade und der Begriff der Pflegebedürftigkeit wird neu definiert. Um den Unterstützungsbedarf festzustellen, wird künftig der Grad der Selbstständigkeit gemessen – unabhängig davon, ob es sich um eine geistige oder körperliche Einschränkung handelt. Für viele ergeben sich daraus höhere Leistungen. Künftig können die Gemeinden die pflegerische Versorgung besser mitplanen. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen umfassender vor Ort beraten werden und häusliche Pflegedienste werden strenger kontrolliert.

 

Kein Teleshopping für Medikamente

Zum 01.01.2017 tritt auch die Novelle des Arzneimittelgesetzes in Kraft. Verschreibungspflichtige Medikamente gibt es danach künftig nur, wenn vorher Arzt und Patient direkten Kontakt hatten. Teleshopping für Medikamente und ärztliche Leistungen sind verboten. In psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen gibt es künftig eine leistungsorientierte Vergütung. Feste Preise weichen ab 2017 individuellen Budgets für die Kliniken. Hinzu kommen verbindliche Personalvorgaben und eine bessere Verzahnung stationärer mit ambulanten Leistungen. Der allgemeine Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung beträgt 14,6%. Die Hälfte davon trägt der Arbeitnehmer, die andere Hälfte der Arbeitgeber. Benötigen die Kassen mehr Geld, können sie einkommensabhängige Zusatzbeiträge erheben. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz für 2017 bleibt nach Berechnungen der Bundesregierung stabil und liegt weiterhin bei 1,1%. Die Kassen können je nach Finanzlage davon abweichen.

 

Neue Beitragsbemessungsgrenzen in Sozialversicherung

Ab 01.01.2017 steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung West von 6.200 Euro in 2016 auf 6.350 Euro im Monat. Die Beitragsbemessungsgrenze Ost steigt von 5.400 auf 5.700 Euro. Die Versicherungspflichtgrenze in der Gesetzlichen Krankenversicherung erhöht sich 2017 auf 57.650 Euro jährlich (2016: 56.250 Euro). Wer mit seinem Einkommen über dieser Grenze liegt, kann eine private Krankenversicherung abschließen. Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung sinkt 2017 auf 4,8%. Waisenrentner sind ab 2017 in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Bis sie die maßgebende Altersgrenze für die Familienversicherung erreichen - also maximal bis zum 25. Lebensjahr - sind sie beitragsfrei.

 

Weniger Bürokratie für Unternehmen und Bürger

Die Bundesregierung befreit zudem kleine und mittlere Unternehmen spürbar von bürokratischen Belastungen. Dadurch soll mehr Zeit für das eigentliche Geschäft, für Innovationen, Arbeitsplätze und Ausbildung bleiben. Vom zweiten Bürokratieentlastungsgesetz profitieren rund 3,6 Millionen Unternehmen. Sie sparen künftig 360 Millionen Euro pro Jahr. Die Bundesregierung möchte zukünftig auf Papier-Kommunikation zwischen Bürgern, Unternehmen und Finanzamt in beide Richtungen weitgehend verzichten. Steuerpflichtige müssen ab Januar 2017 bei der elektronischen Steuererklärung Papierbelege, wie Spendenquittungen, nicht mehr einreichen, sondern nur noch für eventuelle Prüfungen aufbewahren.

 

Kindergeld und Kinderzuschlag steigen

Steuerzahlern bleibt ab Januar 2017 mehr Netto vom Brutto. Kindergeld und Kinderzuschlag steigen. Für Geringverdiener wird der Kinderzuschlag um zehn Euro monatlich angehoben. Das Kindergeld steigt in den kommenden beiden Jahren - um jeweils zwei Euro. Auch die Steuerfreibeträge werden angehoben und die kalte Progression eingedämmt. Die Entlastung der Steuerzahler beträgt rund 6,3 Milliarden Euro pro Jahr. Die Situation Alleinerziehender wird verbessert: Mit der Erhöhung des Mindestunterhalts steigt zum 01.01.2017 auch der Unterhaltsvorschuss für Kinder bis zu fünf Jahren auf 150 Euro monatlich, für Kinder von sechs bis elf Jahren auf 201 Euro pro Monat.

 

Bessere Bekämpfung von Steuerhinterziehung

Steuerhinterzieher haben es in Zukunft schwerer, Einkommensquellen vor dem Fiskus im Ausland zu verbergen. Für Besteuerungszeiträume ab 2016 kann der weltweite automatische Austausch von Informationen über Finanzkonten erfolgen. Die entsprechenden Gesetze treten im September 2017 in Kraft. Mit dem Gesetz zur steuerlichen Verlustverrechnung von Kapitalgesellschaften können Kapitalgesellschaften nicht genutzte Verluste auch bei einem Wechsel des Anteilseigners steuerlich geltend machen und mit künftigen Gewinnen verrechnen.

 

Besserer Schutz für Kapitalanleger

Des Weiteren will die Bundesregierung Schieflagen von Banken vorbeugen und die Steuerzahler schützen. Deshalb verteilt sie die Aufgaben der Finanzmarktstabilisierung zwischen der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FSMA) und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) neu. Verkaufsprospekte und Informationsblätter zu Vermögensanlagen müssen ab 03.01.2017 zusätzliche Informationen über die Zielgruppe und den Zweck der Anlage sowie zu möglichen Verlusten enthalten. Finanzinstitute sind verpflichtet, umfassend zu bewerten, welche Verluste für Kunden tragbar sind. Sie müssen dies auch regelmäßig überprüfen.

 

Neuregelungen auch im Straßenverkehr

Auch im Straßenverkehr treten 2017 einige Neuregelungen in Kraft. Vor allem radelnde Eltern können sich freuen: Sie dürfen ihren Nachwuchs künftig auch auf dem Fußweg begleiten. Hinzukommen erweiternde Regelungen zu Rettungsgassen, 30er-Zonen, E-Bikes und Radwegen. Neue Motorräder und Kleinkrafträder werden ab Januar 2017 nur noch dann zugelassen, wenn sie den Schadstoffvorgaben der Euro-4-Norm entsprechen. Gegenüber der bislang geltenden Euro-3-Norm verringert sich der Emissionsausstoß um mehr als die Hälfte. Der maximale Geräuschpegel darf bei Motorrädern über 175 Kubik nicht mehr als 80 dB(A) betragen. Künftig dürfen Klimaanlagen in sämtlichen Fahrzeugen nicht mehr mit fluorierten Treibhausgasen mit einem Treibhaus-Potenzial über 150 befüllt werden. Dazu zählt auch das bisher eingesetzte Kältemittel R134a.

 

Strengere Standards für Energie und Umwelt

Ab dem 01.01.2017 beträgt die Umlage für Ökostrom, die sogenannte “EEG-Umlage“ nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Die Vergütung für erneuerbaren Strom wird nicht wie bisher staatlich festgelegt, sondern durch Ausschreibungen am Markt ermittelt. Das heißt: Neue Photovoltaik-Anlagen, Windräder oder Biogas-Anlagen, die mit der wenigsten Förderung auskommen, erhalten den Zuschlag nach dem Prinzip des niedrigsten Preises. Bezirksschornsteinfeger sind künftig verpflichtet, Heizgeräte mit einem "Energielabel" zu versehen. Halogen-Metalldampflampen (HQI-Lampen) sowie Quecksilberdampflampen (HQL-Lampen), die eine Lichtausbeute von weniger als 80 Lumen pro Watt erzielen, dürfen ab 2017 weder eingebaut noch verkauft werden. Ab Anfang 2017 müssen neu in den Handel kommende Dunstabzugshauben mindestens die Energieeffizienzklasse E erreichen, die schlechtere Energieeffizienzklasse F entfällt. Geschirrspülmittel dürfen nur noch 0,3 Gramm Phosphor enthalten.

Quelle: Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 2. Januar 2017

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Polen - Zahlungen über 15.000 Zloty nur noch per Überweisung möglich

Ab dem 01.01.17 werden Unternehmen in Polen jegliche Zahlungen über 15.000 Zloty (Zl; etwa 3.500 Euro; 1 Euro = 4,2813 Zl; Stand: 7.10.16) nur noch per Überweisung tätigen können, falls sie sie als Kosten geltend machen wollen. Dies geht aus dem Gesetz über die Änderung des Gesetzes über die Besteuerung von Einkommen natürlicher Personen, des Gesetzes über die Besteuerung der Einkommen juristischer Personen sowie des Gesetzes über die Freiheit der wirtschaftlichen Tätigkeit vom 13.4.16 hervor.

Der Originalwortlaut der neuen Vorschriften ist in der Online-Fassung des polnischen Amtsblattes abrufbar. Nach Auskunft des polnischen Finanzministeriums gegenüber der Tageszeitung Rzeczpospolita werden in solchen Fällen ebenfalls über Internetzahlungsdienstleister wie Paypal oder Payu getätigte Zahlungen akzeptiert.

Links:

Online-Fassung des polnischen Amtsblattes  

Polnisches Finanzministerium

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Neue Insolvenzregeln in der EU sollen Unternehmen frühzeitig helfen

Die EU-Kommission hat am 22.11.2016 zum ersten Mal ein europäisches Maßnahmenpaket zu Unternehmensinsolvenzen vorlegen. Die neuen Regeln sollen es Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten gestatten, frühzeitig Umstrukturierungen vorzunehmen, um eine Insolvenz und die Entlassung von Mitarbeitern zu vermeiden. So soll auch sichergestellt werden, dass Unternehmer nach einer Insolvenz eine zweite Chance erhalten. EU-Kommissarin Věra Jourová, EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung, hat den Vorschlag heute um 17 Uhr in Straßburg vorgestellt.

(22.11.2016) - Diese Initiative ist Teil des Aktionsplans zur Schaffung einer Kapitalmarktunion und der Binnenmarktstrategie. Sie trägt zur Beseitigung großer Hindernisse für die Entwicklung der Kapitalmärkte in der EU bei, indem Rechtssicherheit für ausländische Investoren und EU-weit tätige Unternehmen geschaffen wird. Die neuen Regeln werden dazu beitragen, Investoren anzuziehen, Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten sowie wirtschaftliche Schocks für die Volkswirtschaften aufzufangen.

Die Pressekonferenz von EU-Kommissarin Věra Jourová wird heute um 17:00 Uhr live auf EbS übertragen.

Das Pressematerial steht ebenfalls ab 17:00 Uhr hier und hier zur Verfügung. Außerdem werden ein Factsheet und länderspezifische Merkblätter veröffentlicht.

Pressekontakt: Katrin Abele, Tel.: +49 (30) 2280-2140

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

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EU Kommission schlägt umfassende Unternehmenssteuer-Reform vor
25.10.2016-  Die Europäische Kommission nimmt einen neuen Anlauf für eine tiefgreifende Reform der Unternehmensbesteuerung in der EU. Eine gemeinsame konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage soll dafür sorgen, dass Unternehmen ihre Gewinne nicht künstlich kleinrechnen oder in andere EU-Länder verschieben können, nur um ihre Steuerlast zu senken.  Der heute (Dienstag) von der Kommission präsentierte Vorschlag bietet ein einheitliches Regelwerk, das grenzübergreifend tätige Unternehmen in der EU nutzen könnten, um ihre steuerbaren Gewinne zu berechnen, so dass sie nicht mehr mit verschiedenen nationalen Systemen zu tun hätten. „Die Finanzminister sollten dieses ehrgeizige, zeitgemäße Paket unvoreingenommen betrachten, da es ein solides Steuersystem schaffen wird, das an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts angepasst ist“, sagte Wirtschafts- und Steuerkommissar Pierre Moscovici. 
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Auch im neuen Monat stehen den Verbrauchern wieder einige Änderungen ins Haus. Zum 1. September 2016 ist es der Wechsel zu einer anderen Bank nun einfacher. Die nächste Stufe der Glühbirnenverordnung sorgt für einen Abschied von Glühbirnen im Wohnbereich. Der September bringt zudem die Buchpreisbindung für E-Books. Außerdem: Eltern erwarten vor allem beim Besuch des Kinderarztes mit ihrem Nachwuchs Änderungen. Neuregelungen ab September 2016:

Auch im neuen Monat stehen den Verbrauchern wieder einige Änderungen ins Haus. Zum 1. September 2016 ist es der Wechsel zu einer anderen Bank nun einfacher. Die nächste Stufe der Glühbirnenverordnung sorgt für einen Abschied von Glühbirnen im Wohnbereich. Der September bringt zudem die Buchpreisbindung für E-Books. Außerdem: Eltern erwarten vor allem beim Besuch des Kinderarztes mit ihrem Nachwuchs Änderungen.
Lesen Sie in diesem Artikel, welche Neuregelungen zudem ab September 2016 gelten. - See more at: http://www.heimarbeit.de/kinderarzt-ikea-gluehbirnen-das-kommt-ab-dem-01-september-auf-sie-zu/#sthash.UH2PwaEz.dpuf

Einbürgerungstest:
Personen, die ab jetzt deutsche Staatsbürger werden möchten, müssen ab sofort einen Einbürgerungstest in Deutschland absolvieren. Die Fragen der 33 Multiple Choice Fragen drehen sich um die Kultur, das politische System und die Geschichte Deutschlands. Der Test gilt als bestanden, wenn mindestens 17 der 33 Antworten richtig sind. Der Fragenkatalog besteht aus 300 Fragen auf Bundesebene und jeweils 10 länderspezifischen. Zur Vorbereitung auf den Test gibt es Volksschulkurse.


Vorsorgeuntersuchungen für Kinder:
Ein Beschluss der Spitzenorganisationen im Gesundheitswesen sieht ab dem 1. September neue Regelungen bei obligatorischen Gesundheitsuntersuchungen für Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren (U1-U9) und deren Dokumentation im sogenannten Gelben Heft vor. Ärzte haben einen gesetzlichen Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten, die ihre Entwicklung beeinträchtigen können. In dem neuen gelben Untersuchungsheft, das eher an ein Buch erinnert, werden die neun U-Untersuchungen, die in festen Abständen durchgeführt werden, dokumentiert. In dem Heft muss ab jetzt auch vermerkt werden, falls das Kind die vorgegebenen Kriterien bei der Beurteilung von Grob- und Feinmotorik oder die emotionale Kompetenz nicht erfüllt. Auch Dinge wie auffälliges Schreien u.ä. werden notiert. Darüber hinaus gibt es ab jetzt neue Standards für Hör- und Sehtests und auch für die Beurteilung der Entwicklung.


Das Gelbe Heft erhält zudem ein herausnehmbares Blatt, um keine vertraulichen Informationen zu ärztlichen Diagnosen weiterzugeben. Damit können Eltern die Teilnahme an den Untersuchungen etwa gegenüber Kindergärten nachweisen.
Eine wichtige Änderung ist, dass jedes Neugeborene in den ersten Lebenstagen auf Mukoviszidos / Zystische Fibrose untersucht werden kann. Die Untersuchung wird mit den normalen Checks durchgeführt. Darüber hinaus soll die Beratung durch Ärzte verstärkt werden.


Buchpreisbindung für elektronische Bücher:
Bücher sind ein Kulturgut, auch in elektronischer Form.
Die für gedruckte Bücher geltende gesetzliche Buchpreisbindung ist ab dem 1. September nun auch für elektronische Bücher (E-Books) verbindlich. Verlage sind verpflichtet, für E-Books einen einheitlichen, verbindlichen Verkaufspreis festzulegen. Diese Regelung gilt für alle Buchverkäufe in Deutschland, ist also von der Nationalität oder dem Niederlassungsort des Händlers unabhängig. Mit diesem Gesetz wird die Lücke im bisherigen Gesetz zur Buchpreisbindung von 2002 geschlossen. Darin fehlte ein expliziter Hinweis auf die E-Books.


Urheberrecht:
Das Urheberrecht hat sich ebenfalls verschärft. Rechte-Inhaber von Internet-Providern oder Spediteuren haben ab sofort die Möglichkeit, ihr geistiges Eigentum (z.B. Musik, Software, Rezepte) besser zu schützen. So können ab sofort die Herausgabe von Kundendaten rechtskräftig verlangen.
Ebenso hat sich das Recht für Privatpersonen entspannt. Wer z.B. rechtswidrig ein geschütztes Foto auf seiner Website hochlädt, muss lediglich mit 100 Euro Bußgeld rechnen.


Neue Azubistellen für Altbewerber:
Jungen Menschen, die schon länger versuchen, einen Ausbildungsplatz zu finden, könnten ab sofort bessere Karten haben. Denn Arbeitgeber erhalten mit dem neuen Monat einen Bonus für die Schaffung von neuen Azubistellen für Altbewerber. Je nach Ausbildungsvergütung winken Arbeitgebern ebenso ein Ausbildungsbonus für die Einstellung eines lernbeeinträchtigten oder sozial benachteiligten Azubis, der im Vorjahr oder früher die Schule verlassen hat. Der Bonus liegt bei 4.000, 5.000 oder 6.000 Euro.


Acht neue Ausbildungsverordnungen für das neue Ausbildungsjahr
Vom Dachdecker bis zum Graveur – Das Bundeswirtschaftsministerium passt die Ausbildungsregeln für einige Berufe kontinuierlich an und überarbeitet diese gemeinsam mit den Sozialpartnern. Damit die duale Ausbildung immer auf aktuellem Stand ist, gelten zum Start des neuen Ausbildungsjahres 2016 geänderte Ausbildungsordnungen für folgende Berufe:
   

    Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
    Dachdecker
    Mediengestalter Digital und Print bzw. Flexografie
    Graveur
    Hörakustiker
    Fachkraft für Veranstaltungstechnik
    Metallbildner
    Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker
Bestehende Ausbildungsverhältnisse werden nach den bisherigen Verordnungen zu Ende geführt.


Glühbirnen-Verbot:
Ab dem 1. September verschwinden die Glühbirnen aus den Regalen der Elektro- und Baumärkte für den Einsatz in Haushalten. Die EU-Kommission hat die nächste Stufe der Beleuchtungsverordnung, mit der ab sofort auch die Halogentechnik vollständig abgeschafft werden sollte, um zwei Jahre nach hinten verschoben. „Die Zeit sei für eine komplette Abschaffung der Halogentechnik zum 1. September 2016 noch nicht reif“, begründet der Sprecher der Kommission in Deutschland Honighaus die Entscheidung.


Ab 1. September 2016 werden die sogenannten stoßfesten Glühlampen verboten. Gerade diese wurden in der Vergangenheit gerne von Liebhabern von Glühbirnen als Ersatz für die verbotenen Glühlampen verwendet; als typischen Ersatz in Haushalten für die längst verbotenen alten Glühlampen. Eine Ausnahme, eigentlich für Handwerker und Grubenarbeiter gedacht war.
Hersteller dürfen die Läden nicht mehr beliefern. Restware darf noch weiter verkauft werden. Bei nach dem Stichtag in Verkehr gebrachten Glühbirnen muss ein entsprechender Hinweis auf der Verpackung angebracht sein. Auch alle Halogen-Reflektorlampen dürfen nach dem 1. September nicht mehr in den Handel gelangen.


Der Hintergrund dieser Neuregelung: Glühbirnen fressen sehr viel Strom, wandeln nur 5 % der Energie in Licht um. Der Rest verpufft als nutzlose Wärme. Das Verbot des Verkaufs von Halogenlampen soll mittelfristig bewirken, dass die bisherigen Halogenleuchtmittel durch entsprechende LED-Lampen ausgetauscht werden.
Die klassische 60-Watt-Glühbirne war mit einem Marktanteil von über 50 % die meistgekaufte Birne.


Rückgaberecht bei Ikea nicht mehr unbegrenzt:
Ab 1. September können Kunden die Waren beim schwedischen Möbelhaus Ikea nicht mehr zeitlich unbegrenzt zurückgegeben. Nach zwei Jahren geht Ikea zu ihrem globalen Modell: Kunden haben nur noch ein Jahr Zeit, um die Waren ohne Angaben von Gründen zurückzugeben und den Kaufpreis erstattet zu bekommen. Produkte, die zwischen dem 25. August 2014 und dem 31. August 2016 gekauft wurden, können auch weiterhin zeitlich unbegrenzt zurückgegeben werden.
Deutschen Post erhöht Gebühren
Die Zustellung amtlicher Schriftstücke wie Mahn- oder Bußgeldbescheide wird umsatzsteuerpflichtig und damit teurer. Der sogenannte Zustellungsauftrag wird ab dem 1. September von 3,45 Euro um 19 Prozent auf fast 4 Euro erhöht.


Unterstützung bei Kontowechsel:
Etwas später, ab dem 18. September, können Verbraucher schneller und einfacher als bisher zu einer anderen Bank wechseln und so kostengünstigere Alternativen nutzen. Die Banken sind verpflichtet, Verbrauchern beim Wechsel zu einem sogenannten Basiskonto unbürokratisch zu helfen. Die neue Bank muss einen wechselwilligen Kunden unterstützen, indem sie zum Beispiel die ein- und ausgehenden Überweisungen und Lastschriften des alten Kontos übernimmt. Die bisherige Bank hat dazu dem neuen Institut und dem Kunden eine Liste der bestehenden Aufträge zu übermitteln. Das gilt auch bei Kontoeröffnungen im europäischen Ausland.

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Untersuchung:         Standmitteilungen von Kapitallebensversicherungen oft unverständlich

15.07.2016       Standmitteilungen von Kapitallebensversicherungen gehen oft am Informationsbedarf von Verbrauchern vorbei. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des Marktwächter-Teams Finanzen der Verbraucherzentrale Hamburg. Besonders problematisch sei, dass ein Viertel der untersuchten Standmitteilungen nicht einmal die gesetzlichen Vorgaben vollständig erfülle. Wie die Verbraucherschützer am 14.07.2016 mitteilten, habe der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) diese Rechtsverstöße nun der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemeldet.

Verbraucherschützer kritisieren "Begriffsdschungel"

Ein weiteres Problem für Verbraucher sei der "Begriffsdschungel": Ein Überschuss werde nicht immer so bezeichnet. In einigen Standmitteilungen heiße er Gewinnguthaben, Bonussumme oder Ansammlungsguthaben. Dies erschwere den Vergleich von Policen verschiedener Anbieter. Selbst für das Wort Standmitteilung würden sich in den Unterlagen 15 zusätzliche Begriffsalternativen finden, die von Kontoauszug bis Leistungsübersicht reichen.

Quelle: hier

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Energieeffizienz von Haushaltsgeräten:                                Abgeordnete für ehrgeizigere "A-G"-Skala

06.07.2016  Eine neue wirkungsvollere "A-G"-Skala zur Kennzeichnung der Energieeffizienz von Haushaltsgeräten sollte eingeführt werden, um mit dem technischen Fortschritt Schritt halten zu können, so die Abgeordneten, die am Mittwoch eine entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission gebilligt haben. Sie betonen, dass die meisten Geräte auf dem Markt die Anforderungen der "Klasse A" erfüllen, die 2010 eingeführt wurde, weswegen immer mehr Plus-Zeichen hinzugekommen sind (A+, A++, A+++).

 

Nach Ansicht der Abgeordneten werden strengere Anforderungen dazu beitragen, die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten weiter zu verbessern. Die Position des Parlaments zu der vorgeschlagenen Überarbeitung wurde mit 580 zu 52 Stimmen und 79 Enthaltungen angenommen.


Die "neuskalierten Etiketten für bestehende Produktgruppen" sollten in einem Zeitraum zwischen 21 Monaten und 6 Jahren (je nach Produkttyp) nach Inkrafttreten der Rechtsvorschriften eingeführt sein, damit "eine homogene Skala von A bis G entsteht", heißt es im Text.

 

Die Rechtsvorschriften zur Energieeffizienzkennzeichnung gelten für energieverbrauchsrelevante Produkte, die wesentliche unmittelbare und mittelbare Auswirkungen auf den Verbrauch an Energie haben.   >>>Details

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Gang vor's FG lohnt sich:             In 40 Prozent der Fälle siegen die Steuerzahler

01.07.2016 · Umgang mit dem Finanzamt


Die Erfolgsquote der Steuerzahler bei Klagen vor den Finanzgerichten steigt. Im Jahr 2014 waren über 40 Prozent der Klagen erfolgreich. Das hat der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) nach Auswertung des Geschäftsberichts der Finanzgerichte für die Jahre 2013 bis 2015 mitgeteilt.

 

Wenn Sie sich mit dem Finanzamt nicht einigen können, sind die 18 Finanzgerichte (FG) der Bundesländer gefragt. Laut dem Geschäftsbericht der FG für die Jahre 2013 bis 2015 gingen dort allein im letzten Jahr 34.974 Klagen und 6.013 Anträge auf vorläufigen Rechtsschutz ein. Die Anzahl der Verfahren ist rückläufig, die Erfolgsquote für die Steuerzahler aber steigt.

In etwas mehr als 40 Prozent der Verfahren konnten die Kläger im Jahr 2014 einen Erfolg erzielen, in dem die Finanzämter im Klageverfahren den Steuerbescheid änderten oder die FG ganz oder teilweise zugunsten der Steuerpflichtigen entschieden. Die Zahlen zeigen, dass sich der Gang vor die Gerichte lohnt, wenn gut informierte Steuerzahler mit Einspruchsentscheidungen der Finanzämter nicht einverstanden sind.     Quelle, Nachricht lesen

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Girokonto für jedermann: Regelung zum Basiskonto tritt in Kraft

03.06.2016

Ab dem 19. Juni haben alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland das Recht, ein Konto zu eröffnen. Hiervon können auch Wohnungslose, Asylsuchende und Menschen mit Duldungsstatus Gebrauch machen. Das Basiskonto funktioniert wie ein übliches Girokonto: Es ermöglicht den bargeldlosen Zahlungsverkehr, aber auch Ein- und Auszahlungen.

 

Banken dürfen ab dem 19. Juni 2016 niemandem mehr verwehren, ein Girokonto zu eröffnen. Auch Wohnungslose, Asylsuchende und Personen ohne Aufenthaltsstatus, die nicht abgeschoben werden dürfen (Menschen mit Duldungsstatus), haben Anspruch darauf. Allerdings muss der Kunde geschäftsfähig, also mindestens 18 Jahre alt sein.

 

EU-weite Regelung

Seit 1995 gibt es für die Einrichtung sogenannter Jedermann-Konten in Deutschland eine Empfehlung der Banken. Nun soll es für jeden in der EU das Recht geben, ein Konto zu eröffnen. Und das auch in anderen EU-Mitgliedstaaten. Das besagt die EU-Zahlungskonten-Richtlinie.

Das Konto wird die gleichen Basisfunktionen haben wie ein übliches Girokonto. Dazu zählen vor allem die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr, aber auch Ein- und Auszahlungen. Hierfür gibt es einen leicht verständlichen und nachvollziehbaren Musterantrag mit Beispielen und Ankreuzfeldern. Mit dem Antrag auf Einrichtung eines Basiskontos kann man zugleich verlangen, dass das Konto als Pfändungsschutzkonto geführt wird.

 

Bei dem Jedermann-Konto handelt es sich grundsätzlich um ein Konto auf Guthabenbasis. Der Kunde erhält in der Regel kein Recht, Schulden zu machen - also keinen Überziehungsrahmen. Andererseits erhalten Inhaber eines Basiskontos einen besonderen Schutz: Banken dürfen nur angemessene Entgelte erheben, und die Kündigungsmöglichkeiten des Kreditinstituts sind deutlich eingeschränkt.

 

Durch die Neuregelung soll der Kontoinhaber schneller und einfacher zu einem anderen Institut wechseln und sich für eine kostengünstigere Alternative entscheiden können. Wenn der Kontenwechsel innerhalb des Landes geschieht, muss das neue Finanzinstitut die ein- und ausgehenden Überweisungen und Lastschriften des alten Kontos übernehmen. Bei grenzüberschreitenden Kontowechseln muss das bisherige Finanzinstitut das neue sowie den Kunden über alle Kontobewegungen informieren.

 

Wissen, was das Konto kostet

Damit Kontoinhaber wissen, was das Konto kostet, müssen Banken sowohl vor Vertragsschluss als auch während der Vertragslaufzeit über alle Gebühren transparent informieren.

 

Den besten Überblick für Verbraucher sollen künftig Vergleichswebseiten geben. Und: Gibt es einmal Streit mit dem Finanzinstitut um eine Finanzanlage, ein Darlehen oder ein Konto, gibt es auch hier künftig die Möglichkeit der außergerichtlichen Streitbeilegung. Damit stärkt die Bundesregierung die Position der Verbraucher. Gerichtliche Verfahren sind eher langwierig, teuer und mühsam, was viele davon abhält, ihr Anliegen gegebenenfalls vor Gericht zu bringen.

 

Der Gesetzgeber hat dies mit dem Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie über die Vergleichbarkeit von Zahlungskontoentgelten, den Wechsel von Zahlungskonten sowie den Zugang zu Zahlungskonten mit grundlegenden Funktionen geregelt. Die Neuregelungen zu den Zahlungskonten mit grundlegenden Funktionen (Basiskonto) treten am 19. Juni 2016 in Kraft. Die Regelungen zur Kontenwechselhilfe gelten ab 18. September 2016.

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Europäische Plattform gegen Schwarzarbeit tritt erstmals zusammen

Für mehr Prävention und Abschreckung von nicht angemeldeter Erwerbstätigkeit wird eine heute (Freitag) von der EU-Kommission gestartete Plattform sorgen. Darin arbeiten die Kommission, die Sozialpartner und die nationalen Behörden zusammen, die für die Bekämpfung nicht angemeldeter Erwerbstätigkeit zuständig sind – zum Beispiel die Arbeitsaufsichts- und Sozialversicherungsbehörden. „Die Kommission hat sich verpflichtet, die Menschen ins Zentrum ihrer Politik zu stellen und wir haben mutige Maßnahmen getroffen, unsere sozialen Werte zu verteidigen und die Fairness im gemeinsamen Markt zu stärken“, sagte Sozialkommissarin Marianne Thyssen. „Für uns ist klar: es gibt keinen Platz für unfaire Arbeitsbedingungen und Sozialdumping in der Europäischen Union.“

 

(27.5.2016) Die Verantwortung für die Bekämpfung nicht angemeldeter Erwerbstätigkeit liegt bei den Mitgliedstaaten, und das wird auch in Zukunft so bleiben. Die vorgeschlagene Plattform wird ihnen beim Informationsaustausch helfen, insbesondere in grenzüberschreitenden Situationen, in denen es schwierig ist, nicht angemeldete Erwerbstätigkeit aufzudecken und zu ahnden. Damit füllt die Plattform ein Vakuum, da es bislang keine Zusammenarbeit auf EU-Ebene zwischen einzelstaatlichen Behörden bei der Bekämpfung von grenzüberschreitender nicht angemeldeter Erwerbstätigkeit gibt. Die Kommission hatte die Einrichtung einer Europäischen Plattform zur Bekämpfung nicht angemeldeter Erwerbstätigkeit am 9. April 2014 vorgeschlagen.

Erfasst werden alle Formen von nicht angemeldeter Erwerbstätigkeit, auch die Scheinselbständigkeit, die zur Verschleierung eines Arbeitsverhältnisses dient, um weniger Steuern und Sozialversicherungsabgaben zahlen zu müssen.  >>>weiter

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Energie-Auditpflicht für Nicht-KMU bis Ende April 2016

Auditpflicht

Alle Unternehmen, die nicht als kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gelten, müssen alle vier Jahre einen Energieaudit durchführen. Der Stichtag für das erste Audit war ursprünglich der 5. Dezember 2015.


Die Zahl der Energieberater reichte jedoch nicht aus, um alle Energieaudits rechtzeitig durchzuführen. Deshalb wurde die Frist bis Ende April 2016 verlängert. Wenn das BAFA nachfragt, müssen betroffene Unternehmen aber glaubhaft auf die mangelnden Beraterkapazitäten verweisen.


Der Auditbericht muss nicht proaktiv beim BAFA eingereicht werden, es ist aber eine stichprobenartige Kontrolle vorgesehen, ob ein Audit durchgeführt wurde. Dies ergibt sich aus dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G). Kann kein Audit nachgewiesen werden, drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro.


Für Unternehmen gilt die Auditpflicht, wenn eine der folgenden Kriterien zutreffen:

  •     Mitarbeiterzahl beträgt mehr als 250 Personen.
  •     Jahresumsatz liegt bei mehr als 50 Mio. Euro oder die
  •     Jahresbilanzsumme liegt bei mehr als 43 Mio. Euro.
     

Durch die Verbindung mit anderen Unternehmen, kann ein Unternehmen, das für sich allein betrachtet die oben genannten Kriterien eines KMU erfüllt, als Nicht-KMU gelten. Das ist in der Regel bei Unternehmen der Fall, die Franchise- oder Filialstrukturen aufweisen.

 

Zur schnellen Überprüfung, ob ein Unternehmen den KMU-Status erfüllt, stellt das BAFA unter folgendem Link einen Schnelltest bereit.


Multisite-Verfahren

Unternehmen, die über eine Vielzahl ähnlicher Standorte verfügen, müssen nicht jeden Standort einzeln auditieren lassen. Sie können das sogenannte Multisite-Verfahren anwenden:

 

  • Ähnliche Standorte können in Cluster zusammengefasst werden.
  • Die Anzahl der Energieaudits, die durchgeführt werden muss, entspricht der Quadratwurzel der Anzahl der Standorte des jeweiligen Clusters. Bei 16 Standorten in einem Cluster müssen z. B. an vier Standorten Audits durchgeführt werden.
     

Welche Standorte für die Energie Audits ausgewählt werden, wird vom Energieauditor entschieden. 

 

Durch diese Vorgehensweise wird gewährleistet, dass die Ergebnisse der Audits auch auf die nicht untersuchten Standorte übertragen werden können.

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Praktischen Tipps für Bürger, die ihren ökologischen Fingerabdruck im Alltagsleben nachhaltiger gestalten wollen:

 

Helga Kromp-Kolb: ''Zahlen Preis für Gewinnsucht'' (Foto: Wolfgang Gaggl)Helga Kromp-Kolb: ''Zahlen Preis für Gewinnsucht'' (Foto: Wolfgang Gaggl)

 

Österreichische Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, Leiterin des Zentrums für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der Universität für Bodenkultur in Wien im Interwiev mit pressetext: (Auszug)

 

pressetext: Welche konkreten praktischen Tipps können Sie denjenigen Bürgern mitgeben, die ihren ökologischen Fingerabdruck im Alltagsleben nachhaltiger gestalten wollen?


Kromp-Kolb: Das Wichtigste ist, den Klimawandel als Chance zu begreifen, all das zu ändern, was man ohnehin schon immer ändern wollte: die Befreiung von materiellem Ballast und das Hinwenden zu den wahren Werten des Lebens - Familie, Freundschaft, Natur, Kultur, Bildung, Zeit. Dann fallen all die kleinen praktischen Maßnahmen leicht:

Nur kaufen, was wirklich gebraucht wird,

Haltbares und Reparierbares bevorzugen,

qualitätsvolle saisonale Nahrungsmittel aus biologischem und regionalem Anbau auswählen und generell mehr Getreide, Gemüse oder Obst und weniger Fleisch, Käse oder Milch konsumieren.

 

Auch das Energiesparen im Wohnbereich ist wichtig:

sparsam heizen, kurz duschen,

beim Kochen den Topfdeckel verwenden,

Standby-Geräte ausschalten,

bei der Neuanschaffung von Elektronik auf deren Energieeffizienz achten,

Wärmedämmen,

erneuerbare Energien nutzen.

Man sollte auch auf eine gesunde Mobilität setzen, Flüge vermeiden und mehr gehen, Radfahren und öffentliche Verkehrssysteme nutzen. Es geht darum, Vorbild zu sein, andere zu gewinnen und über das zu sprechen, was man tut und weshalb man es tut - egal, ob in der Familie, im Beruf, in der Schule, den Vereinen oder auf Stammtischen.

Quelle: http://www.pressetext.com/news/20160422002

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Schweiz - Bundesrat will Erbrecht modernisieren

Bern, 24.03.2016 - Partnerschaften und Familien kennen heute ganz andere Formen als noch vor 100 Jahren, als das Zivilgesetzbuch (ZGB) und damit auch das Erbrecht in Kraft traten. Der Bundesrat will das Erbrecht deshalb modernisieren. Er schlägt unter anderem vor, die Pflichtteilsquoten zu senken, damit der Erblasser freier über sein Vermögen verfügen kann. Ein Erblasser könnte so beispielsweise seine nicht mit ihm verheiratete Lebenspartnerin oder deren Kinder stärker begünstigen. Zudem würde dadurch die Nachfolgeregelung bei Familienunternehmen erleichtert. Der Bundesrat hat am Freitag entsprechende Vorschläge zur Änderung des ZGB bis am 20. Juni 2016 in die Vernehmlassung geschickt.

 

In seinem Bericht "Modernisierung des Familienrechts" vom 25. März 2015 hatte der Bundesrat aufgezeigt, dass die geltenden Normen im Familienrecht die heutigen gesellschaftlichen Realitäten nicht genügend widerspiegeln. Dazu gehört auch das Erbrecht, das 1907 in Kraft trat und seither lediglich punktuell revidiert wurde. Der Bundesrat hielt dazu in seinem Bericht fest, dass die heutigen Vorschriften zur Aufteilung des Vermögens nach dem Tod zu starr sind und den vielfältigen Lebensformen nicht mehr gerecht werden. Er schlägt in seiner Vernehmlassungsvorlage deshalb nun verschiedene Anpassungen vor und erfüllt dabei auch einen Auftrag des Parlaments, das Erbrecht flexibler auszugestalten.

Quelle:  Schweizerische Eidgenossenschaft

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Die neue patentierte Dimmtechnik für die Strassenbeleuchtung in Augustusburg finanziert sich selbst!

Während Deutschlands Kommunen über Geldnot und die hohen Energiekosten für die Beleuchtung öffentlicher Straßen und Plätze klagen, beschreitet die Stadtverwaltung von Augustusburg bei der Haushaltskonsolidierung weiter innovative Wege.

Bürgermeister Dirk Neubauer nahm in der Waldstraße zur Entlastung des Stadtsäckels weitere Komponenten einer patentierten Spartechnologie der KD Elektroniksysteme aus Zerbst (Sachsen-Anhalt) in Betrieb. Mit ihr lassen sich Straßenleuchten nachts bedarfsabhängig regeln – anstatt sie aus Sparzwängen teilweise oder ganz abzuschalten:

Der Stromverbrauch kann in den tiefen Nachtstunden um bis zu 67 Prozent reduziert werden. Pro Jahr schrumpfen die Energiekosten sowie der CO2-Ausstoß im Ergebnis um rund die Hälfte. Im Vergleich zu LED-Anlagen gilt die haushalts- und klimafreundliche Technologie bei der energetischen Wirkung als ebenbürtig, ist kostenseitig aber klar überlegen – spart also für die Stadt deutlich mehr ein. Bereits seit 2008 setzt Augustusburg diese Technologie erfolgreich ein.

 

Die Einsparung allein daraus beläuft sich jährlich auf 12.300 kWh. Das entspricht nach derzeitigen Preisen ca. 2.460,- Euro. Ebenfalls Jahr für Jahr wird auf diesem Wege die CO2-Emission um über 7.700 kg gemindert. Die Neuanschaffung wurde von der envia Mitteldeutsche Energie AG mit 3.000 Euro aus einem speziellen Fonds des Unternehmens für kommunale Eneregieeffizienz-Projekte unterstützt.

Haben Sie Fragen zur Umsetzung?  >Info   >Kontakt

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15.03.2016 Oettinger auf der CeBIT: "Wir befinden uns in einer Aufholjagd"

Die Überwindung der Zersplitterung des digitalen Binnenmarktes, umfassende Investitionen in die digitale Infrastruktur, einheitliche Standards und ein hoher Datenschutz in Europa - das waren die zentralen Themen der Grundsatzrede von EU-Digitalkommissar Günther Oettinger am Montag auf der Technologiemesse CeBIT.

Bei der Eröffnung einer hochrangigen Konferenz der Europäischen Kommission zum digitalen Binnenmarkt sagte Oettinger: "Für analoge Güter haben wir den größten Marktplatz der Welt geschaffen. Jetzt müssen wir den digitalen Binnenmarkt angehen." Es sei die Vision der EU-Kommission, die EU auch in eine Digitalunion zu verwandeln. Erste Schritte dorthin seien bereits unternommen, etwa die Verabschiedung des europäischen Datenschutzrechts. Europa habe die große Chance, zum Weltmarktführer in Sachen Datenschutz und Datensicherheit zu werden. "Unsere hohen Standards werden zum Gütezeichen werden."  >weiter Info

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29.02.2016    Umfrage: Welches Stadtwerk fördert was in 2016?

Die Bereitschaft der nordrhein-westfälischen Energieversorgungsunternehmen (EVU), mit eigenen Förderprogrammen die Nutzung erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz zu steigern, ist weiterhin sehr hoch. An der jährlichen Umfrage der EnergieAgentur.NRW unter mehr als 150 regionalen Energieversorgern in Nordrhein-Westfalen, an der diesmal wieder 83 Unternehmen teilnahmen, ergab: fast 90 Prozent der Energieversorger, die sich an der Umfrage beteiligten, bieten Förderungen für Kunden in ihrem Versorgungsgebiet an.

Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es noch rund 7 Prozentpunkte weniger (82 Prozent). Vor allem die Umstellung der Energieversorgung auf Erdgas wird von den EVU unterstützt: Rund 61 Prozent der EVU haben dafür Förderprogramme aufgelegt. Ebenfalls 61 Prozent der EVU bieten spezielle Stromtarife für Wärmepumpen.

 

Aber auch die Regenerativen profitieren von der Förderfreude: 34 Prozent der Energieversorger bezuschussen Solarthermie-Anlagen (Vorjahr: 30 Prozent), noch 16 Prozent eine Photovoltaikanlage (Vorjahr: 12 Prozent). „Die Nutzung der Sonnenenergie ist ein Klassiker. Die Eigennutzung des Stroms aus Photovoltaikanlagen wird dank der Solar-Förderung durch die EVU eine attraktive Alternative“, so Dipl.-Ing. Günter Neunert von der EnergieAgentur.NRW.

 

Ebenso positiv ist weiterhin die Entwicklung bei den Blockheizkraftwerken (BHKW). Mehr als 30 Prozent der Versorger fördern den Einsatz der BHKW-Technologie, rund vier Prozent mehr als noch 2015. „Hier wirkt sich weiterhin aus, dass der Markt die politischen Impulse zur Stärkung der Kraft-Wärme-Kopplung aufgegriffen hat. Die Förderung durch die Energieversorger zusätzlich zur Landesförderung steigert die Attraktivität der KWK für den heimischen Heizungskeller“, analysiert Neunert. Die Landesregierung fördert die Verbreitung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) seit 2014 mit rund 250 Millionen Euro im Rahmen des KWK-Impulsprogramms. Ziel ist es, den Anteil des Stroms, der mit KWK-Anlagen erzeugt wird, bis 2020 landesweit auf 25 Prozent zu erhöhen.

Quelle:  http://www.energieagentur.nrw

 

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22.02.2016   EU-Mythos des Monats

Behauptung: Bayern hat den Bierkrug aus Steingut vor einem Verbot durch die EU gerettet

Fakt:   Die Europäische Kommission hatte nie das Ziel, Bierkrüge aus Stein zu verbieten.            Die Behauptung in verschiedenen Medien, dass nach EU-Recht undurchsichtige Schankgefäße ab 2015 nicht mehr für den Ausschank schäumender Getränke verwendet werden dürfen, trifft nicht zu. Es gab darüber auch keine Gespräche mit der bayerischen Regierung. Die Behauptung, Bayern habe sich erfolgreich gegen ein EU-Verbot des traditionellen Bierkrugs aus Steingut gewehrt, ist somit ebenfalls falsch.

Unter die EU-Richtlinie für Messgeräte aus dem Jahr 2004 (2004/22/EG) fallen nur neu hergestellte Trinkgläser, und zwar unter der Voraussetzung, dass das Getränk zum sofortigen Verzehr verkauft wird. Das heißt, Biergläser, die in Gaststätten benutzt werden, fallen in den Anwendungsbereich der Richtlinie.

Die Richtlinie ist nicht darauf ausgelegt, auf Steinkrüge für Bier Anwendung zu finden, da sich diese selbst bei Anbringung eines Eichstrichs aufgrund des nicht durchsichtigen Materials nicht als Messgeräte für den Ausschank von schäumendem Bier eignen.

Die Richtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten zudem keineswegs, den Gebrauch von Biergläsern anstelle von Steinkrügen in Gaststätten vorzuschreiben. Es bleibt somit den Mitgliedstaaten überlassen, eine solche Regelung einzuführen oder eben nicht

 

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16.02.2016

Schweiz-Betrügerische Telefonanrufe gegen KMUs im Zusammenhang mit dem eBanking Trojaner „Retefe“, Link

Vorsicht auch In Deutschland.

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15.02.2016

Energieaudit nach DIN 16247

Die Frist zur Durchführung des 1. Energieaudits nach § 8 EDL-G am 05.12.2015 ist inzwischen abgelaufen!
Viele Unternehmen konnten die Frist aus verschiedensten Gründen nicht einhalten:
•    Massiver Zeitdruck durch die späte Verabschiedung des EDL-G (im April 2015)
•    Aufwändiger Prüfvorgang im Hinblick auf Auditpflicht (KMU-Definition)
•    Begrenzte Anzahl an beim BAFA registrierten Auditoren


Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) als prüfende bzw. ausführende Behörde wurde daher von den gesetzesgebenden Gremien dazu aufgefordert, beim Prüfvorgang bzw. bei der Erhebung von Bußgeldern diesen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen.


Durch Kontakt mit dem BAFA und konnten wir nun in Erfahrung bringen, dass über das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) inzwischen eine konkretere Aussage zum Umgang mit der Frist getätigt wurde. Demnach sollen dann keine Bußgelder erhoben werden, wenn ein Energieaudit bis Ende April 2016 durchgeführt wird und das Unternehmen nachweisen kann, dass die Verzögerung auf Grund des Auditor-Engpasses aufgetreten ist.


Nach Rücksprache beim BAFA bedeutet dies im Gegenzug aber nicht, dass Unternehmen, die erst nach dem April das Audit beenden können, im Falle einer Prüfung zwingend ein Bußgeld zahlen müssen. Gibt es nachvollziehbare Gründe für die Verzögerung und/oder ist der Auditprozess bereits in Gang, so liegt es im Ermessensspielraum des BAFA von einem Bußgeld abzusehen. Je weiter man sich vom 05.12.15 wegbewegt, desto triftigere Gründe müssen vorhanden sein.


Das BAFA wird stichprobenweise die Unternehmen anschreiben und den Nachweis der Durchführung anfordern. Zur vereinfachten Nachweisführung hat das BAFA das Formular „Nachweis zur Durchführung des Energieaudits“ auf seiner Homepage eingestellt.   Benutzerhinweise zur Nachweisführung
Gerne unterstützen wir Sie  bei der Nachweisführung.

Nehmen Sie mit uns über das Formular Kontakt auf.

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10.02.2016

Energieberatung für KMU wird weiter gefördert


Das Förderprogramm für Energieberatungen im Mittelstand wird bis Ende des Jahres 2019 fortgeführt. Die unabhängige Beratung soll zeigen, wo im Betrieb Energie – und damit Kosten – eingespart werden können.

Das Förderprogramm für Energieberatungen im Mittelstand ist im vergangenen Jahr gestartet und soll bis Ende 2019 fortgesetzt werden, meldet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Damit soll die Anzahl der Energieberatungen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gesteigert und vorhandene Energieeinsparpotenziale gehoben werden.

Für Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von maximal 10.000 Euro wird der Zuschuss von 800 Euro auf bis zu 1.200 Euro erhöht. Betriebe mit jährlichen Energiekosten über 10.000 Euro erhalten weiterhin eine maximale Förderhöchstsumme von 8.000 Euro. Der Fördersatz von 80 Prozent der förderfähigen Beratungskosten bleibt in beiden Bereichen erhalten.

Gefördert wird auch eine Begleitung der Umsetzung von Maßnahmen durch den zugelassenen Energieberater.

Haben Sie Fragen, kontaktieren Sie uns.

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08.02.2016     Steuervermeidung multinationaler Konzerne

 

EU-Wirtschaftskommissar Moscovici will die Unternehmensbesteuerung fairer machen
und Wettbewerbsnachteile für kleine und mittlere Firmen beseitigen.


   Schlupflöcher durch EU-Gesetze schließen.

 

Internationalen Konzernen soll es in der EU schwerer gemacht werden, durch grenzüberschreitende Finanzkonstruktionen Gesetzeslücken auszunutzen und auf Kosten der öffentlichen Haushalte der EU -Staaten Steuern zu sparen.

Die EU -Kommission hat dazu zwei Gesetzesinitiativen sowie Empfehlungen zum Umgang mit Niedrigsteuerländern vorgelegt. Damit sollen auch Empfehlungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gegen Steuervermeidung und Gewinnverlagerung (Base Erosion and Profit Shifting – Beps) in EU -Recht umgesetzt werden.

 

Die Praktiken der Konzerne kosten die EU-Staaten laut Kommission jährlich zwischen 50 und 70 Milliarden Euro.  Heimische Unternehmen müssten rund 30 Prozent  mehr  Steuern  zahlen als Konzerne mit Auslandstöchtern. Jüngste Beispiele dafür, wie diese ihre Steuerschuld kleinrechnen, haben Beihilfeverfahren der EU-Kommission etwa zu Starbucks in den nieder-landen oder Fiat in Luxemburg ans Tageslicht gebracht.

EU Vertretung in Deutschland.

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07.02.2016       TMview - Markenüberblick im Netz

Im Jahr 2010 als gemeinsames Projekt des HABM, der WIPO und einer Reihe nationaler Markenämter gestartet und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt, ist TMview in der Zwischenzeit zu dem zentralen Internettool für jeden geworden, der sich einen ersten Überblick über bestehende Markenrechte in Europa und darüber hinaus verschaffen will.

 

Was ist das Europäische Netzwerk für Marken und Geschmacksmuster?

 

Das Europäische Netzwerk für Marken und Geschmacksmuster (ETMDN) https://www.tmdn.org/network/iptools ist der Verbindungspunkt der nationalen und regionalen Ämter für geistiges Eigentum, Nutzerverbände und anderer Organisationen für geistiges Eigentum, die ein einheitliches Marken- und Geschmacksmustersystem in Europa anstreben. Dies bedeutet, dass sich gemeinsame Praktiken, Dienstleistungen und Tools an den Bedürfnissen von Fachleuten für geistiges Eigentum und Rechteinhabern orientieren.

 

Neben den Ämtern der EU-Mitgliedsstaaten sind auch diejenigen weiterer wichtiger Industrienationen wie die USA, Japan und Südkorea verfügbar.

Unternehmen auf der ganzen Welt sollten entscheiden können, wo sie ihre Marken und Geschmacksmuster eintragen lassen. Dies sollte in Abhängigkeit von ihrer Unternehmensstrategie geschehen und nicht von den unterschiedlichen Praktiken oder Tools nationaler oder regionaler Eintragungssysteme.

 

Das endgültige Ziel des Netzwerks ist es, eine qualitativ hochwertige Nutzung des Systems für geistiges Eigentum zu ermöglichen, indem es den Nutzern aktuelle elektronische Dienstleistungen zur Verfügung stellt sowie Zugang zu Informationen bietet und die Praktiken der Ämter bei der Prüfung und Bewertung von Marken und Geschmacksmustern einander annähert.

 

Bereits zum Zeitpunkt der Einführung von TMview konnten mehr als 5 Millionen Marken und  Markenanmeldungen recherchiert werden, heute sind es deutlich mehr als 20 Millionen.

 

Dieses Ziel wird über einen projektorientierten Ansatz erreicht. Die Mitglieder des ETMDN legen die Ziele und Prioritäten fest. Die Projekte werden von Arbeitsgruppen geleitet, denen Sachverständige der teilnehmenden Ämter für geistiges Eigentum und von Verbänden angehören, die wiederum Ratschläge und Impulse geben. Das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM), eine Agentur der Europäischen Union, stellt zusammen mit den teilnehmenden Ämtern für geistiges Eigentum die Infrastruktur und Ressourcen zur Unterstützung der Projektumsetzung zur Verfügung.

 

Sie finden dort außerdem Informationen zu anderen Behörden im Bereich geistiges Eigentum und zu Nutzerverbänden, die eine aktive Rolle im Europäischen Netzwerk für Marken und Geschmacksmuster spielen.

Spezialisten und Experten sind u.a. die Kanzlei Liesegang & Partner mbB, Rechtsanwälte in Frankfurt/M.

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11.01.2016    Glühbirne steht vor Nanotech-Comeback
Cambridge (pte008/12.01.2016/10:30) -
Dank Nanotechnologie ist es möglich, dass die klassische Glühbirne ein Comeback erlebt. Denn Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) http://mit.edu und der Purdue University http://purdue.edu  haben ein System entwickelt, das die eigentlich verlorene Wärmestrahlung solcher Lampen praktisch recycelt.


Energie effizient recycelt mit dem neuen Ansatz werden dem Team zufolge Glühbirnen mit bis zu 40 Prozent Energieeffizienz möglich. Das würde derzeit handelsübliche Energiespar- und LED-Lampen in den Schatten stellen. Da Glühbirnen ein angenehmeres Licht geben, könnte sie das wieder attraktiv machen.


Klassische Glühbirnen verschwenden den größten Teil der eingesetzten Energie in Form von Wärmestrahlung. Ihre Energieeffizienz liegt daher nur bei zwei bis drei Prozent. In der EU kam es daher seit 2009 zum schrittweisen Glühlampen-Verbot. Das neue System könnte das ändern.
"Es recycelt die Energie, die sonst verloren wäre", erklärt MIT-Physikprofessor Marin Sol jacic. Dazu umgeben Nanostrukturen den klassischen Glühfaden. Diese Strukturen werfen die unerwünschte infrarote Wärmestrahlung auf den Glühfaden zurück. Dieser absorbiert Teile des Infrarots und gibt mehr sichtbares Licht ab, sodass die Energieeffizienz dramatisch ansteigt.


Konkurrenz für Konkurrenten
Das "Licht-Recycling" könnte Glühbirnen somit zum Comeback verhelfen. Denn bereits der aktuell in "Nature Nanotechnology" vorgestellt Prototyp erreicht eine Energieeffizienz von 6,6 Prozent. Das ist etwa drei Mal so viel wie bei klassischen Glühbirnen. Denn gängige Energiesparlampen liegen laut MIT im Bereich von sieben bis 15 Prozent und auch kompakte LEDs erreichen bislang selten mehr. Die laut Forschern langfristig wohl möglichen 40 Prozent Energieeffizienz für Licht-Recycling-Glühlampen würden derzeit handelsübliche Konkurrenten sogar klar ausstechen.


Das könnte tatsächlich den Weg für ein Comeback ebnen. Denn Glühlampen sind sogenannte schwarze Strahler, die ein kontinuierliches Lichtspektrum abgeben. Das ist der Grund für ihr als warm empfundenes Licht, ebenso dafür, dass unter ihrem Schein alle Farben natürlich aussehen. Damit haben moderne Alternativen nach wie vor zu kämpfen. Ihr Licht ist vielfach zu "weiß", wirkt dadurch kalt oder hart und ist nicht ganz farbecht.


Sollten Glühbirnen also wirklich eine vergleichbare oder gar bessere Energieeffizienz erreichen als Energiesparlampen oder LEDs, wären sie in vielen Augen sicher wieder das Leuchtmittel der Wahl.
(Quelle: http://www.pressetext.com/news/20160112008)
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15.11.2015         Alternativen für Energieaudits? Haben Sie schon einen Plan B?

Der Termin für das Energieaudit ISO 16247 zum 05.12.2015 rückt unaufhaltsam vor. Die Kapazitäten für die Beratung sind fast ausgeschöpft.
Es gibt Alternativen: Energiemanagementsysteme nach DIN EN ISO 50001.
Als Nachweis ab dem 05.Dezember 2015 reicht das im §8 des EDL-G beschriebene Übergangsverfahren für die Einführung aus.
Der Vorteil, Sie beginnen damit und müssen bis Ende 2016 zertifiziert sein. Mit diesem System führen Sie nicht nur eine Bestandsaufnahme durch, sondern bauen sich für die Zukunft ein effektives Energiekontrollsystem auf und erhöhen dadurch Ihre Umsatzrendite.

Sie sind interessiert an dieser Lösung und benötigen Unterstützung bei der Umsetzung?
Wir
beraten Sie gerne – auch bei den weiteren Schritten der ISO 50001 und anderer nationaler u. internationaler Zertifizierungsverfahren.

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10.11.2015   Verpflichtende Energieaudits – Umsetzung in Europa

 Artikel 8 der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie (EED) sieht u. a. die Einführung verpflichtender Energieaudits für Großunternehmen vor. In Deutschland wurde dieser Verpflichtung durch die Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) nachgekommen. Eine englischsprachige Veröffentlichung von Eurochambres gibt eine Übersicht über die Umsetzung in allen 28 EU-Mitgliedstaaten.

Weitere Informationen: Eurochambres Energieaudits

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26.10.2015          Denn sie wissen nicht, dass sie es tun müssen!

Der 5. Dezember 2015 ist für zehntausende Unternehmen entscheidend: Bis dahin müssen sie ein Energie-Audit durchführen. Vielen ist das nicht bewusst.

Eine systematische Inspektion und Analyse des Energieeinsatzes und des Energieverbrauchs", mit dem Ziel, "das Potenzial für Energieeffizienzverbesserungen zu identifizieren" - so wird in der Richtlinie DIN 16247 bürokratisch ein Energie-Audit beschrieben. Und genau eine solche Prüfung müssen zehntausen-de Unternehmen in Deutschland durchführen lassen. Das sieht das neue, am 22. April 2015 in Kraft getretene Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) vor.

Das Problem: Das Gesetz setzt eine enge Frist. Bis zum 5. Dezember 2015 müssen die Unternehmen die Prüfung erstmals absolviert haben, ansonsten droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.

Kaufhäuser, Banken, produzierende Unternehmen, Stadtwerke, Handelsketten, Logistiker, Krankenhäuser, Versicherungen –betroffen sind praktisch alle Branchen. Denn das Gesetz gilt für alle Nicht-KMU, also für alle Unternehmen, die gemäß europäischer Definition kein kleines oder mittleres Unterneh-men (KMU) darstellen.  Info

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22.09.15   Neue Kommunalrichtlinie veröffentlicht

Sie können ganzjährig Anträge für die Förderschwerpunkte Klimaschutzmanagement und Energiesparmodelle in Schulen und Kitas einreichen.

Weiterhin ist die Beantragung einer ausgewählten Klimaschutzmaßnahme im Rahmen eines laufenden Klimaschutzmanagements oder des Anschlussvorhabens ganzjährig möglich. Wichtig ist hierbei, dass die Beantragung der ausgewählten Maßnahme im Laufe der ersten 18 Monate nach Beginn des Bewilligungszeitraums für die Förderung einer Stelle für das Klimaschutz-management oder eines Anschlussvorhabens für das Klimaschutzmanagement erfolgen kann - der Bewilligungszeitraum ist hierbei unabhängig vom Zeitpunkt der Besetzung der Stelle des Klimaschutzmanagers bzw. der Klimaschutzmanagerin.

Außerdem ist die Beantragung eines Starterpaketes im Rahmen der Energiesparmodelle in Schulen und Kitas ganzjährig möglich. Wichtig ist hierbei, dass die Beantragung des Starterpakets im Laufe der ersten 12 Monate nach Beginn des Bewilligungszeitraums für die Förderung der Einrichtung oder Weiterführung eines Energiesparmodells in Schulen und Kitas. Info

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